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„Weil es mir gut tut …“   -

eine  Multiplikatoren - Fortbildung.

21.-26. Januar 2018 (18.00 -13.00) belegt

2.-7. Oktober 2018 (18.00 -13.00) neu

„Weil es mir gut tut“ – dieser Pilot- und Einführungskurs

ist für Multiplikatoren, die Erfahrung im Meditationsbereich haben, gedacht. Er möchte Sie kompetent und intensiv mit einem komplett ausgearbeiteten Grundkurs vertraut machen, damit Sie diesen Kurs selbst weitergeben können. Dieser  Grundkurs „Weil es mir gut tut…“ vermittelt erste Übungen zur Selbstwahrnehmung und Meditationserfahrung.  Es ist bei dieser Fortbildung mein Anliegen, diesen Kurs mit Multiplikatoren auszuprobieren, einzuüben und zu verbessern. Eine komplette Teilnahme ist wünschenswert.

Kurskosten: 100 €, Übernachtung komplett: 75-100 €, Selbstverpflegung: insgesamt 40 €, Teilnehmerzahl: bis 7-8 Personen. Weitere Informationen bei Rüdiger Maschwitz 02245/8177 oder info@wege-der-stille.de

 

 

Zum  Grundkurs „Weil es mir gut tut…“

Meditation ist nützlich, hilfreich und mitunter heilsam.

Meditation verlangsamt das Leben und schenkt dem Leben Sinn und Vertiefung.

Meditation gibt Emotionen Raum, klärt den Verstand, nimmt unseren Körper liebevoll ernst.

Meditation schenkt Erfahrungen, die über den Menschen hinausgehen, manche nennen dies spirituelle Erfahrungen.

Meditation schenkt Vertrauen, Kraft und Energie, innere und äußere Balance.

Männer und Frauen, die seit Jahren Meditation einigermaßen kontinuierlich und ernsthaft geübt und praktiziert haben, sagen solche Sätze, wie sie oben aufgeführt sind. Und viele Menschen fühlen sich dadurch zur Meditation eingeladen und möchten auf angemessene Art und Weise Meditation verbindlich kennen lernen und auch reflektieren.

 

Was will der Grundkurs vermitteln?

Ich habe  nach vielen Gesprächen und Überlegungen einen Entwurf für eine intensive Begegnung mit Meditation und Körperwahrnehmung ausgearbeitet.

Dieser Kurs will zu einem spirituellen Leben führen, das einlädt zum Staunen, zur Ehrfurcht vor allem Lebendigen, zu Respekt im Umgang miteinander und zur Beziehungsfähigkeit, zur Gelassenheit und Klarheit - ohne dass dies Stress verursachen soll. Der Mensch findet zu neuer Kraft und Ausgeglichenheit.

Menschen sind auf diesem Weg eingeladen, wach durchs Leben zu gehen und aufmerksam wahrzunehmen, was geschieht. Die Grundhaltung, die auch die Meditation fördert, ist diese Wachheit. Achtsamkeit ist die Folge von Wachheit. Wer wach durchs Leben geht, lernt achtsam zu sein. Wachheit ist mit einem offenen und langsameren Lebensstil verbunden. Langsam und zügig sind keine Gegensätze, sondern ermöglichen einander. Schnell und schneller, was oft genug von uns gefordert wird, verführt zur Unaufmerksamkeit und schadet uns so. Letztlich ist Schnelligkeit nicht schneller, da durch Schnelligkeit oft zusätzliche Fehler geschehen. Zügig sein bedeutet dagegen mit einem angemessenen Tempo das zu erledigen, was dran ist.

 

Der Weg  oder wie haben Sie Schreiben gelernt?

Schreiben lernen und sich in diesem Kurs auf dem Weg machen haben etwas Gemeinsames. Für mich war Schreiben lernen anstrengend, ich musste es einüben. Erst auf einer Schiefertafel und dann mit „Schön – Schreiben“ im Heft. Im Prinzip leuchtete mir ein, dass Schreiben lernen sinnvoll und nützlich ist, konkret war ich nicht immer begeistert. Irgendwann ging das Schreiben aber wie von selbst, es war verinnerlicht. Beim Schreiben muss ich nun nicht mehr nachdenken, nicht mehr überlegen: es geschieht einfach. So ist es mit der Meditationspraxis, sie will gelernt, geübt und verinnerlicht werden. Dazu führt dieser Grundkurs hin.

 

Die Fortbildung für Multiplikatoren

Diese Fortbildung möchte Sie kompetent und intensiv mit den Schritten einer heilsamen Meditationspraxis – also diesem Grundkurs – vertraut machen. Der Kurs ist von der christlichen Tradition geprägt, genauso von Körperarbeit, Atemtherapie und Verfahren aus der Aktiven Imagination. Dieser Hintergrund soll transparent sein.

 

Nun zum Grundkurs selbst und seinen Teilen:

In acht Teilen erleben Teilnehmende neue Erfahrungen ohne dass vorgegeben ist, welche Erfahrungen Sie persönlich machen oder wie die Intensität verläuft. Dies wird persönlich sehr unterschiedlich sein. Hinzu kommt ein Tag in Stille und Meditation als Abschluss, verbunden mit dem Genuss eines gemeinsamen Essens.

Diese Kurse können Sie später selbst an acht  Abenden (je gut 2 Stunden) oder acht Vor- oder Nachmittagen (2-3 Stunden mit mehr Übungszeit) anbieten. Sie laden ein zu persönlichen Erfahrungen, die auch reflektiert werden. Der Abstand zwischen den einzelnen Kursteilen sollte mindestens eine Woche und höchstens 14 Tage betragen. In der Zwischenzeit sollten die Teilnehmenden jeweils einige der Übungen vertiefen und wiederholen.

Die Themen:

      - Mich spüren

      - Dem Atem Raum geben

      - Wahrnehmen - ohne urteilen

      - Wachheit und achtsam sein

      - Konzentration und Sammlung - Einfach Da sein, wo ich bin  

      - Sein, der/die ich bin und die ich werde - Dankbarkeit

      - Lieben und Vertrauen – Herz-Erfahrungen

        -  Schweigen und Stille erfahren

 

Abschluss – ein Tag in der Stille mit Impulsen aus dem Kurs und abschließenden Essen.

 

Der Aufbau:

Die Kursteile sind unterschiedlich aufgebaut, je nach Thema. Aber sie haben verbindende Elemente: Übungen aus dem Bereich der Körperarbeit, Stille-Elemente/Zeiten der Meditation, Austausch, Impuls-Übungen, Thematische Impulse – zum Teil zum Nachlesen.

 

Ziel der Kursreihe:

ü  Zur inneren und äußeren Balance finden

ü  Selbstfürsorge (statt Selbstoptimierung und Selbstausbeutung)

ü  Selbstwerdung

ü  Entspannung für das alltägliche Leben finden – Zeit haben

ü  Wahrnehmung der Fülle des Lebens mit allen Sinnen und mit allen Seiten des Lebens

ü  Entscheidungen für das eigene Wohl und für das Wohl anderer fällen

ü  Offen sein und offen werden für den Urgrund des Lebens - das Geheimnis

 

Notwendig ist die eigene Mitarbeit

Neben vorhandener Meditationserfahrung ist die eigene Mitarbeit und sich Zeit nehmen ist die Grundvoraussetzung für diese Fortbildung. Wer dies nicht will und dies nicht kann, kann und soll nicht an diesem Projekt teilnehmen.

 

 

Rüdiger Maschwitz, Pfarrer i.R. und Diplom-Pädagoge, Kontemplationslehrer VIA CORDIS und Eutonie-Pädagoge